Wie Streetwork aussieht, wenn das Wetter extrem wird
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Die große Hitze dieses Sommers ist vorbei. Für Menschen, die auf der Straße leben, bleibt der Unterstützungsbedarf jedoch bestehen.
Während der Hitzewelle passte unser Streetwork-Team seine tägliche Arbeit an die extremen Bedingungen an. Wasser, Sonnencreme, Hüte und Kühlhandtücher gehörten zur Ausstattung in Rucksäcken und Lastenrad. Die Kolleg:innen achteten besonders auf Menschen, die in der direkten Sonne schliefen, halfen ihnen, einen Platz im Schatten zu finden, und riefen bei medizinischen Notfällen den Rettungsdienst.
Streetworker Jan Kockskaemper und Steffen Laufer, Leiter der Wohnungslosenhilfe, sprachen mit Hartmut Mühlen von Antenne Düsseldorf darüber, wie Streetwork an diesen besonders heißen Tagen in Düsseldorf aussah. In seinem Radiobeitrag vom 23. August geben Jan und Steffen Einblicke in die Arbeit unseres Teams während der Sommerhitze.
Extreme Wetterlagen machen manche Bedarfe besonders dringend. Doch auch wenn die Temperaturen wieder sinken, bleiben andere bestehen: Zugang zu grundlegender Versorgung, ein sicherer Schlafplatz, Beratung und Unterstützung – und Menschen, die stehen bleiben, zuhören und fragen, was gerade gebraucht wird.
Deshalb sind unsere Streetworker:innen das ganze Jahr über unterwegs – tagsüber, nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Sie sind für Menschen auf der Straße da und reagieren auf das, was gerade gebraucht wird – bei jedem Wetter.
Die Herausforderungen verändern sich mit den Jahreszeiten, doch der Kontakt zu den Menschen, das Zuhören und die konkrete Unterstützung bleiben zentrale Bestandteile ihrer Arbeit.
Wir danken Hartmut Mühlen, dass er diesem Thema und der Arbeit unseres Streetwork-Teams Raum gegeben hat.
